Literatur, Prosa, Sachliches und Kritik bei Thomas A. Kristott

Literatur, Schreiben, Schriftsteller, Kultur und Zivilcourage

Gesundheit, Natürlichkeit, Rückbesinnung, langes Leben und Abkehr von der aufgezwungenen „Zivilisation“

Wichtiger als der allgemein so vergötterte Wohlstand und ein Leben ohne materielle Risiken ist unsere Gesundheit mit natürlichen Lebensfreuden in einem unangepassten Dasein ohne psychische und physische Leiden.

Abfinden müssen wir uns mit Trauer und Kummer, wenn Menschen und Tiere, die wir lieben, hilflos leiden und sogar sterben – sei es durch Krankheit oder einfach, weil sie am Ende ihres Lebens nun einmal gehen müssen. Doch das gilt für alles Lebendige und gehört zum Leben. Unsere Trauer schwächt sich im Laufe der Zeit auf natürliche Weise ab – wir hätten es sonst sehr schwer, einfach weiterzuleben.

Womit wir aber täglich leben, ist eine der entscheidenden Schwächen unserer Spezies, es ist die gewohnheitsmäßige, unglaublich verbreitete Anpassung, die wie eine Klette an uns haftet. Diese Anpassung ist so zerstörerisch wie unausrottbar – sie beeinflusst ab der frühesten Jugend unsere sich entwickelnde Persönlichkeit, durch „Erziehung“ und gesellschaftliche Erwartungen, auch mit Gewalt und durch Zerbrechen des noch kindlichen Willens.

Übrig bleiben oft psychische (und damit einhergehend oft auch körperliche) Krüppel, die bequem in die Reihen der Massengesellschaft passen, ohne irgendwo quer zu liegen und damit zu stören.

Die Betroffenen leiden ihr Leben lang auf die eine oder andere Art und stellen letztlich fest (leider meist zu spät): Konformität und Opportunität ist nicht das Zaubermittel, gut durch das Leben zu kommen. Allenfalls ein gewisses Maß sollten wir uns als notwendiges genetisches Erbe davon zugestehen.

Was wir selbst im eigenen Interesse für unser höchstmögliches Wohlbefinden und ein Leben in gesunder Aktivität bis ins hohe Alter tun können, nicht ohne gewisse persönliche Anstrengungen und Verzicht auf geliebte Gewohnheiten und Vergnügungen (allerdings nur durch gravierende Änderung unseres angepassten, unnatürlichen Verhaltens), wird diese Seite nach und nach – einschließlich Ihrer Kommentare und Beiträge – immer mehr füllen.

Aber vorab:

Ohne die Überwindung der übertrieben Anpassung an die angeblich unverzichtbaren und doch oft zerstörerischen Belange unserer Mitmenschen, schaffen wir in dieser Hinsicht gar nichts. Es reicht auch nicht, einfach mal wieder deshalb einen Therapeuten aufzusuchen, der seinen Wecker unserem Gespräch beistellt, um nicht einzuschlafen und zu wissen, wann die gut bezahlte Arbeitsstunde für ihn um ist.

Der Anfang unserer völligen Wende und Abkehr von der bisherigen Lebensweise sollte ganz anders aussehen.

Wie, damit werden wir hier demnächst beginnen.

Thema Atomkraftwerke sollte nach dem verheerenden (vorhersehbaren) Unfall in Japan Bestandteil aller Themen über Gesundheit sein. Die Formel ist: Atomkraftwerk=Tod

Meinungen und Infos für diese Seite sind willkommen.

***

Was ist das Geheimnis eines langen (zumindest empfunden langen) Lebens?

Ab einem gewissen Alter begleitet uns Menschen ein seltsames, als bedrohlich empfundenes Phänomen. Wir können uns nicht erklären, weshalb die Tage, Wochen, Monate und Jahre, so ganz anders als in der Jugend, in atemberaubendem Tempo dahinrasen, wir das Gefühl haben, täglich zu altern, dem unvermeidlichen Ende förmlich täglich ein Stück näher zu kommen. Das macht uns unsicher, ängstlich, letztlich depressiv, tatsächlich älter und kränker – Tage verfliegen, die Zeiger der überall präsenten Uhren kreisen atemberaubend schnell weiter, die Zeit rast wie mit Siebenmeilenstiefeln und reißt uns unausweichlich mit. Ganz anders war es in der Kindheit und der frühen Jugend.

Irgendwann denken wir schließlich bei allen möglichen Gelegenheiten nun viel zu oft an den unvermeidlichen Tod, und fühlen uns ausgebrannt; Freunde oder Angehörige haben wir vielleicht schon durch deren Tod verloren. Jugenderinnerungen und Rückblenden, Vergleiche mit früheren Zeiten, setzen sich mehr und mehr in unserem Bewusstsein fest. Es kommt der Tag, von dem ab nichts mehr intensiv erlebt wird, nichts mehr gelassen und freudig nachwirkt.

Meine letzte schöne Nacht nach einem Ausflug ins ruhige Dänemark, an der Grenze auf dänischer Seite

Letzte Nacht an der Grenze auf dänischer Seite anno 1986

Hier die PDF dazu:  Ich letzte Nacht in Dänemark

Doch nicht die Tatsache, dass wir den jugendlichen Optimismus, Elan und die Unternehmungslust des Älterwerdens wegen eingebüßt haben, was bis zu einem gewissen, natürlichen, doch erträglichen Grad auch der Fall ist, ist hierfür verantwortlich. Auch unsere Urgroßeltern und Großeltern wurden schließlich nicht jünger und alterten auf ihre Weise.

Die Frage ist, wie altern wir?

Ich habe mich mit Anfang sechzig Jahren – mit oben genannten Problemen schon länger konfrontiert – seit kurzem entschlossen, meinen Fernsehapparat samt Video-Rekorder, die beide seit über zehn Jahren besonders meinen Alltag bestimmt haben, zu verschenken.

Ehrlich gesagt, ob ich das auf die Dauer durchhalte, wird sich erst zeigen, denn ich bin ein recht kommukativer Mensch. Zumindest vorerst habe ich mich von den allesamt aus rein kommerziellen Interessen unaufhörlich rasant und dümmlich abspulenden Nachrichten, krank machenden unaufhörlichen Katrastophenmeldungen und Massenmordberichten,  verlogenen Werbungen, hektischem Geschrei und den journalistischen Anbiederungen an Politiker, von dem wie ein nie zu leerender Wasserkübel über die Menschen ausgegossenen weltlichen Zeitgeschehen, leeren Gefasel und dem hohlen, unaufhörlichen Geplapper über Leistungssport und Geseiber in schwachsinnigen „Dokusoaps“ – und letztlich von an Minderwertigkeit und Primitivität nicht zu überbietenden  Serien/Filmen befreit. Radiogeplärre ist ohnehin bei mir tabu.

Anfang der 80er, mit 33 Jahren waren die Gedanken leicht, das Leben locker

Anfang der 80er, mit 31 Jahren waren für mich die Gedanken leicht, das Leben locker

Was das Internet und den Computer, aber auch Flugzeuge, Kraftfahrzeuge wie PKW und Motorrad, betrifft, die auch nicht mehr aus dem heutigen Leben wegzudenken sind, so komme ich an anderer Stelle darauf zu sprechen – auch daraus kann man das Beste machen, doch wie schon bei den oben genannten Medien und Gerätschaften, gibt es nur wenige einzuhaltende Konsequenzen, die man durchsetzen muss.

Es war sicher nützlich und sehr unterhaltend, die vielen wissenschaftlich-populären Berichte und abenteuerlichen Info-Beiträge und bildenden Filme, die fast ausschließlich nur nachts kommen, interessante Videofilme und viele amerikanische Top-Filme (leider nur wenig vergleichbare deutsche und andere Produktionen) mit spannendem Stoff und großem Unterhaltungswert , oft wiederholt, der letzten Jahre im Fernsehen und auf dem Videoschirm anzusehen.

Lesen, Zerstreuung und interessante Beiträge und klassisch gute Filme – es war eine schöne, bildungs-und unterhaltungsreiche Zeit.

Nun bleiben mir das vermehrte Lesen, Schreiben und viele Augenblicke intensiver, direkter Beschäftigung, auch mit den eigenen und anderen Tieren – und nach all den Jahren, nach der Aufnahme einer Menge an Wissen und Unterhaltung, reicht dies jetzt, um künftig mein Leben in Ruhe und Normalität – in wesentlich gemächlicherem Tempo zu genießen.

Mein altes Radio, ohnehin selten genutzt, ist auf Kultursender und Klassikmusik eingestellt – wann immer ich kann, drehe ich den Lautstärkeknopf bei den auch hier viel zu häufigen „Nachrichten“ herunter. Die Zeit, als ich das Röhrengerät mit „Schlager der Woche“ im Rias und Countrymusik im „AFN Berlin“, und auch noch in den 70ern mit Johnny Cash und den damals noch guten Schlagerhits, so laut wie möglich aufdrehte, sind längst vorbei. Und das regelmäßige Geplapper, die gleiche „frisch fröhliche“ Morgensendung für die zur Arbeit gehen sollenden Normalbürger (wir nannten sie „Proleten“) habe ich schon immer – wie alles Regelmäßige, ob die gleiche S-Bahn zur gleichen Minute oder die gleichen Leute an der gleichen Straßenbahnhaltestelle oder die gleiche Menschentraube am gleichen Werktor zur gleichen Zeit etc. – gehasst.

In meinem Fall – sicher gilt das auch allgemein – kommt ein riesengroßer Vorteil  hinzu:

Ich war immer eine Nachteule – das hat sich seit der Jugend so ergeben. Die schönste Zeit habe ich verschlafen, wenn die Sonne goldglänzend aufging, und wenn die Helligkeit – besonders im Frühling und Sommer – des Tages die Natur zum Leben erweckte, die vielen Vogelstimmen zwitscherten, das Licht und der blaue Himmel alles Lebendige mit Glück erfüllten – dann nahm ich nicht daran teil, sondern lag im muffigen Bett. Nach einer langen Fernsehnacht oder nächtlicher Herumtreiberei (in der Jugend) blieb mir nichts als Übermüdung, Unausgeschlafenheit, ungeregeltes Essen und nach dem Aufstehen die Wiederholung – erneute Dunkelheit und Einsamkeit.

Das hat sich nun noch rechtzeitig geändert. Ich beneide jetzt nicht mehr die Vögel, die den ganzen langen hellen Tag genießen.

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In weiteren Abschnitten hier gehe ich einmal auf sehr wichtige Voraussetzungen und Massnahmen ein, um etlichen direkten und Folgekrankheiten vorzubeugen (mitunter sogar liegen diese ja schon vor), dauerhaft aufzuhalten und sogar zu heilen.

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Wichtig:  Dieser und andere Textabschnitte, welche sich mit Vorbeugung und Krankheiten schlechthin befassen, ersetzt nicht Ihren Gang zum Arzt und dessen Behandlung und Beratung. Eine Haftung wird nicht übernommen, wenn meine Ratschläge und Erfahrungsberichte hier als reine Anleitung und als möglicher Verzicht auf reguläre medizinische Behandlung verstanden werden, und jemand sich dadurch geschädigt fühlt oder sich schädigt.

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Beginnen werde ich mit den Ursachen von Venen – und Arterienleiden, diesen oft lebensverkürzenden, schmerzhaften und in späteren Stadien kaum noch zu heilenden, weitverbreiteten, meist „zivilisations“bedingten Leiden. Jeder kann mit einfachen, konsequenten Lebensumstellungen und Massnahmen hier rechtzeitig – oder zumindest oft noch rechtzeitig – dagen etwas tun.  Diese Leiden bringen nicht selten – fast unerkannt  – insbesondere durch massive Trombosen, also Blutgerinnsel, Ablagerungen (Plaques)  in den Blutgefäßen (große und kleine Schlagadern und Venen) starke Schmerzen, massive negative Lebenseinschnitte und auch, in nicht wenigen Fällen, den plötzlichen, viel zu frühen Tod (Beispiel Lungenembolie).

Die zahlreichen zivilisationsbedingten schweren und lebensbedrohlichen bzw. lebensverkürzenden Krankheiten erschöpfen sich nicht in den Gefäßkrankheiten, denn bereits vorher, gleichzeitig oder daraus entstehend, werden fast alle inneren lebenswichtigen Organe wie Leber, Nieren, Herz, Bauchspeicheldrüse etc. in Mitleidenschaft gezogen. Vereinfacht, doch für den Laien unverständlich, fassen Mediziner den gesamten Komplex mitunter auch zusammen, wenn sie von allgemeinen „Herz-Kreislauf-Problemen“ sprechen. Schlimmstenfalls wird an den Einzelsymtomen und einzelnen Problemen herumgedoktert, obwohl i. d. R. alles miteinander zusammenhängt, und das eine vom anderen weder zu trennen war noch künftig getrennt zu behandeln ist.

In der Fach-Medizinsprache, wenn die Ärzteschaft unter sich ist,  spricht man hier meist auch vom „circulum vitiosis“ – was nichts anderes bedeutet als ein Kreislauf von Ursache und Wirkung, der, einmal in Gang gesetzt, oft unaufhaltsam fortschreitet.

Folge: Vorzeitige Invalidität, Siechtum und Tod. „Post mortem“ (nachdem der Tod eingetreten ist) wird erst gegebenenfalls von dem vorher und nachher unbeteiligten Arzt, der u. U. eine Obduktion vornimmt, die Kette der Ursachen, die letztlich zum Tod führte, enttarnt.

Keine Rede mehr von Altersschwäche, vielmehr von vorzeitigem, krankhaften, viel zu früh und zu schnell todbringenden Alterungsprozessen.

(Passend auch für diesen Beitrag berichte ich demnächst über die überaus positive Wirkung von Knoblauch. Wer nicht gerade beruflich hinter einem Kundendiensttresen stehen muss, etwa in einer Bank, und es sich leisten kann, sich mit dem manchmal strengen Knoblauchgeruch einzuhüllen, kann durch den Verzehr frischen Knoblauchs sehr viel für seine Gesundheit tun. Andernfalls sind – leider nicht immer sehr billige – knoblauchhaltige Präparate eine gute Lösung).

wird fortgesetzt*

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