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Redaktionelles

Tierquälereien, Tiermorde, Korruption, Naturzerstörung, Gewaltkriminalität, Machtrausch, Lügen, Geldgier

Man spürt das Nichts, den Stillstand, eine Zeit unfähiger Politiker, korrupter und gleichgültiger Beamteter in allen Bereichen, einschließlich Justiz, Lobbyisten und Millionen Mitläufer. Das Geld, einst nur ein Behelfsmittel, ist der Mittelpunkt des menschlichen Daseins geworden. Die mögliche Demokratie wird wieder verraten und zerstört – so war es vor und nach dem Dritten Reich in Deutschland bis heute, doch das Endstadium ist inzwischen eingeläutet. Das Wahlsystem mit Parlament und Vertrauen in Politiker hat wieder vehement versagt. Wird es wieder Krieg und Leid geben, Diktatur und Völkermord? Millionenfaches Elend, aber Reichtum und Macht für eine kleine Lobby? Die Zeit steht still, man spürt das Nichts, die Ohnmacht guter und intelligenter Menschen, ein geistiger, sittlicher und moralischer Stillstand…

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Redaktionelles

Literaturagenturen, Lektorate, Verlage (Begutachtung, Bearbeitung, Vermittlung, Veröffentlichung), worauf Autoren achten sollten

Aus: Mein Lektorat und Literaturagentur 

Warum nicht einfach gleich fertige Texte an Verlage oder unvorbereitet an Literaturagenturen schicken (am besten gleich an mehrere)?
Nun, dazu würden wir nicht raten, denn es gibt beim Versuch der erfolgreichen Veröffentlichung eines Werkes äußerst gefährliche bis tödliche Klippen:

Wer sich als Autor mit seinem Manuskript unbedarft und vorschnell gleich ohne Weiteres an einen Verlag oder an eine Literaturagentur wendet und auf Veröffentlichung und Bucherfolg hofft, wird in den allermeisten Fällen sehr enttäuscht werden.
Obwohl die Arbeit möglicherweise viel zu bieten hat und vielleicht nur noch gezielt letzte Schliffe und Änderungen benötigt, landet sie nur zu oft im Lektoren-Papierkorb der Adressaten oder wird fast kommentarlos zurückgeschickt. Chancen sind vertan, und ständig weiteres Herumreichen des Manuskripts führt lediglich zum völligen „Verbrennen“ und „Verreißen“ der manchmal jahrelang erarbeiteten eigenen Werke – mit das Schlimmste, was dem Autor passieren kann -, so wie es einem Immobilienverkäufer ergeht, der seine Immobilie wie Sauerbier herumreicht aber so gut wie nie zum Erfolg kommt. Denn ist das Objekt erst mal verrissen, ist es auch „gestorben“, selbst wenn es eigentlich gut ist.

Eine weitere Endstation für ein sonst gutes Werk sind die Fänge von sogenannten Zuschussverlagen. Da diese „Verlage“ niemals vorhaben, ihr Geld für eine tatsächliche Veröffentlichung einzusetzen sondern sich lediglich unmittelbar am oft ohnehin schmalen Geldbeutel des Autors bereichern wollen, kann man hier nicht von einem Verlag sprechen – allenfalls von Betrügern und dubiosen Dienstleistern für billig geschusterte und teuer (oft im Paketpreis für mehrere Tausend Euro) dem Autor selbst verkaufte, meist digital hergestellte, Druckausgaben seines Manuskripts. Von Anfang an wird der Autor hier mit fadenscheinigen, verlogenen Begründungen und Versprechungen vertraglich zu unseriösen und überflüssigen Zahlungen überrumpelnd verpflichtet.

Es gibt allerdings auch einige bekannte und weniger bekannte Institutionen, die hier nicht unbedingt als reine Zuschussverlage im oben beschriebenen Sinn bezeichnet werden sollen, welche Autoren aber unter scheinbar sehr günstigen Bedingungen ködern, indem sie ebenfalls anbieten, Buchausgaben ihrer Werke digital, also on demand prints, herzustellen und zu veröffentlichen – für wenig oder gänzlich ohne weitere besondere Vorkosten.
Dafür wird eine ISBN-Nummer zugeteilt und die üblichen Rahmenbedingungen wie Pflichtexemplare und Aufnahme in das Verzeichnis lieferbarer Bücher erledigt etc., und das Buch kann über dieses Netzwerk und direkt überall im Handel bestellt werden.

Leider hat die Sache aber mehrere Haken.
Einerseits werden als Herausgeber und Verleger genau diese Netzwerke genannt, die in der Regel auf dem Literaturmarkt nicht als wirklich echte Verlage angesehen werden.
Andererseits binden sich die Autoren für eine gewisse oder nicht selten auch undefinierbare Zeit mit erheblichen Anteilen ihrer Rechte und erhalten über diese Netzwerke erst dann Honorare, wenn verkauft wurde und Vertriebs- u. herstellungskosten komplett abgezogen wurden. Die eigene notwendige, richtige Übersicht fehlt dabei letztlich oft. Den Autoren werden „Honorare“ gezahlt, die mit bis zu 50 % angegeben werden – aber nach Abzug aller angeblich und tatsächlichen Kosten und Anteile dieser „Herausgeber“ und unter dem Strich verbleibt auch nur maximal der übliche Autorenanteil, der bei um die 10 % vom Verkaufspreis liegt. Mitunter werden sehr undurchsichtige Kosten angeführt. Honorarvorschüsse, wie bei richtigen Verlagen gang und gäbe, sind natürlich kein Thema.
Den verständlichen Wunsch, ein Buch zu veröffentlichen, und das möglichst ohne wesentliche eigene Investitionen, glauben sich manche Autoren damit zu erfüllen, dass ihr Buch als Druckausgabe vorliegt und über den Handel und im Internet bestellt werden kann, – und genau das machen sich geschäftstüchtige Firmen zunutze, indem sie ihre vielversprechenden Angebote – alles aber nur gewitzte Modelle für Verkauf und Dienstleistungen – entwickeln. Mit Literatur und deren professionelle Veröffentlichung hat das meist nicht viel zu tun.
Den Löwenanteil daraus (und noch mehr aus etlichen Dienstleistungs-Nebenangeboten) verdienen diese Netzwerke und deren Partner. Für sie rechnet sich jedes einzelne Buchexemplar und jede einzelne „Dienstleistung“, jedes einzelne abgeschwatzte und umgemünzte Aurorenrecht – wie etwa nicht mehr zu kontrollierende Lizenzen ins Ausland -, und je mehr verschiedene Autoren sich beteiligen umso größer ist die gesamte, den dienstleistenden „Verlegern“ gewinnbringende „Auflage“ – während die tatsächliche eines einzigen Titels – und damit die Einnahme des Autors – sich fast immer in sehr bescheidenen Grenzen hält.
Werbung gibt es weder für Buch noch Autor.

Bestimmte „Literaturagenturen“ haben da noch eine andere Masche auf Lager. Sie lassen sich die erste „fachmännische“ Beurteilung eines Autorenmanuskripts im Umfang von gerade mal 3 bis 6 Seiten teuer bezahlen, meist nicht unter mehreren Hundert Euros, statt hier kostenlos in Vorleistung zu gehen oder, wenn die Unterstützung sich zunächst auf Korrektorat und Bearbeitung bezieht, das Komplettwerk für eine angemessene Honorarleistung gemeinsam mit dem Autor zu bearbeiten. Sie sagen sich, wenn schon kein Agenturvertrag zustande kommt oder finanziell Sinn macht, dann wenigstens mühelos, ohne Aufwand, ohne wirklichen fachlichen Hintergrund, am Autor verdienen.

Bedeutende und seriöse Agenturen und Verlage arbeiten nicht mit solchen faulen Tricks und schwatzen ahnungslosen Autoren derlei nicht auf. Allerdings fassen sie auch ein bereits herumkursierendes Werk, welches dazu bereits durch die Finger der einschlägigen Geschäftemacher gegangen ist – wenn überhaupt – nur mit sehr spitzen Fingern an.

Was bleibt, ist eine Buchleiche und die Illusion des Autors, ein Buch veröffentlicht zu haben. Wer als angehender Schriftsteller diesen Weg geht, dem kann nur geraten werden, ein Pseudonym zu verwenden. Probieren, was geht, mit dem einen oder anderen Titel, unter Pseudonym – um ohne nennenswerte Investitionen Erfahrungen zu sammeln und zu lernen, vielleicht auch etwas zu verdienen – warum auch nicht. Doch eine wirklich hoffnungsvoll gute Arbeit, die verdächtig ist, durchaus gute Auflagen zu erzielen, hat in einer solchen Vermarktungskonstruktion nichts verloren.

Wenn letztlich alle Anstrengungen, einen richtigen und passenden Verlag zu finden, scheitern, kann ein Autor immer noch versuchen, das eigene Werk selbst zu veröffentlichen, im Selbstverlag – für das Geld, was er den entsprechenden Netzwerken und „Verlagen“ sonst dafür gezahlt hätte. Eine eigene ISBN-Nummer und der Weg in den Handel sind auch selber zu schaffen. Die Kalkulation kann optimiert werden, Verkaufserlöse kommen über den seriösen Handel sicher auf das eigene Konto, oder Bestellungen werden direkt beim Autor getätigt. Dieser könnte sich zweckmäßigerweise eine eigene Autorenhomepage zulegen, die nicht aufwendig zu sein braucht. Neben weiteren Initiativen bedeutet dies beste Werbung und effiziente Bestellmöglichkeit direkt bzw. über einen Link zum vernetzten Buchhandel, wofür das Buch neben der obligatorischen ISBN-Nummer natürlich beim Buchhandel gelistet sein muss.
Dafür nutzt man letztlich das Verzeichnis lieferbarer Bücher, in welchem der Titel eingetragen wird. All dies, was mit einer eigenen profimäßigen Veröffentlichung zusammenhängt, ist unkompliziert und von den Autoren, die sich auch als Selbstverleger versuchen, leicht zu erlernen. Vor dieser Variante einer Veröffentlichung sollten allerdings auf jeden Fall alle Möglichkeiten über eine Literaturagentur oder Verlag genutzt werden, wenn man nicht – wie oben beschrieben – das „Verbrennen“ seines Werkes riskieren will.

Abzuraten ist von allen einfachen „Veröffentlichungen“ ohne die richtige, rechtlich gesicherte und auch vertrauenswürdigere Herausgabe eines Buches, hinter dem der Autor wirklich mit seiner Person und einem guten Verlag steht. Also Finger weg von ungeschützten E-Book-Veröffentlichungen und selbst gebastelten Druck-Kladden.
E-Book-Exemplare – auch kopiergeschützt – sollten, wenn überhaupt, erst nach der echten Hauptveröffentlichung eines Drucks lediglich zu dessen Ergänzung angeboten werden, oder die Entscheidung dazu verbleibt beim Verlag. Insbesondere werden die E-Books dann der Werbung, somit dem Bekanntheitsgrad von Titel und Autorennamen dienen.
Beim alleinigen Vertrieb als E-Book muss mit Sicherheit von der Tatsache ausgegangen werden, dass kaum jemand so ein Werk ernst nimmt, wenn es nicht zumindest bereits als Rarität gehandelt wird.
Wenn ein Buch nicht irgendwann bei einem echten, möglichst bekannten Verlag erschienen ist, bestehen unüberwindliche Vorurteile, für die Masse der Leser bleibt das Werk unseriös, wie interessant es auch sein mag. Insbesondere, wenn der Autor nicht bekannt ist.

Man kann dies mit einem anderen, ähnlichen Phänomen vergleichen:
Wer eine sehr urige Kneipe betritt, geht meist dennoch gleich oder bald wieder heraus, wenn darin kein einziger weiterer Gast sitzt und auch niemand oder nur wenige Leute über eine längere Zeit hereinkommen. Weiterlesen „Literaturagenturen, Lektorate, Verlage (Begutachtung, Bearbeitung, Vermittlung, Veröffentlichung), worauf Autoren achten sollten“

Redaktionelles

Ministergehälter und andere Bezüge der „Staatsdiener“ im Klartext – Verschwendung von Steuereinnahmen, trotz zunehmender Armut im Volk

Jährlich erhielten die 10 Kabinettsmitglieder in Thüringen 2017 ca. 1.688.000 Euro. Das sind jeweils rund 168.000 Euro per Minister. Das wiederum sind rund 14.0000 Euro Gehalt monatlich für jeden dieser „Volksvertreter“. Zitat aus IZ: „Für den Linken Bodo Ramelow stehen 195.000 Euro im Ansatz 2017 (plus vier Prozent im Vergleich zu 2015). plus 9192 € Aufwandsentschädigung“

Insgesamt beträgt das Gehalt von Ramelow als Ministerpräsident ca. 17 000 Euro monatlich. Dazu sind weitere diverse offene, stille und heimliche Aufwandsentschädigungen zu addieren. Nicht zu vergessen ist, dass sich die meisten dieser und alle anderen Abgeordneten in den Landtagen und im Bundestag, eine saftige Gehaltserhöhung jährlich gönnten, und das auch in der Zukunft. Hartz 4 -Erhöhung alle paar Jahre mal um ca. 50 Euro bzw. 4 Euro monatlich – Gehaltserhöhungen der „Staatsdiener“, nicht nur im Thüringer Kabinett, gehen in die Tausende jährlich, monatlich hunderte von Euro.

Diese Bezüge multipliziert mit der Anzahl der Bundesländer, dazu die Bezüge aller Abgeordneten in Deutschland, dazu die Bezüge hoher Beamter und Angestellter im Bund, in allen Bereichen, riesige Gehälter und Entschädigungen für Vorstände und Lobbyisten von Konzernen des Bundes, dazu die Unsummen an Steuerausgaben für unsinnige Projekte, dazu die Ausgaben für parasitäre Wirtschaftsflüchtlinge ohne Moral und Bildung und Kriminelle, dazu die Milliarden, die den Unternehmen als Hilfe zufließen, für Aufstockungen, also Sozialleistungen, weil diese Unternehmen Hungerlöhne zahlen, dazu all die weiteren verschwendeten Milliarden, von denen die Bürger nichts haben – all dies aus Steuergeldern finanziert und schmutzigen Geschäften mit Verbrecherstaaten – und doch kein Geld für Tierheime, Altenpflege, Polizei, notwendige Ausrüstungen, Jugendschutz, Sanierung von Schulgebäuden etc.und anderes Bundeseigentum, für ausreichende Renten und wichtige Hilfen, von denen und damit sozial Schwache leben können, keine Mittel für bezahlbare Sozialwohnungen und sonstige wichtige soziale Hilfen… 400 Euro für Arbeitslose, die lange gearbeitet haben und ihren Job verloren haben, weil Menschen Ware sind, ausgestoßen, wenn sie nicht mehr benötigt werden, bei Wohnkosten, die immer mehr in Gettos führen, weil die Mieten längst zu hoch sind und weiter steigen, weil Bruchbuden von Miethaien vom Staat bezahlt werden, auch wenn es weder Heizung noch saubere Sanitäranlagen gibt, der Schimmel von der Decke fällt und schwarz an den Wänden klebt…und…und…und…! Welchen hochbezahlten „Staatsdiener“ interessiert das, bei Bezügen von 150.000 Euro und mehr jährlich, an denen Lobbyisten kleben mit Millionenbezügen. Ein Staat, der am Ende ist, dank seiner Bedientesten in den oberen Reihen. Ein Schandfleck auf der Landkarte, wie viele andere Staaten. Gleichgültigkeit, Dummheit und Egoismus, Eigennutz und Herzlosigkeit. Deutschland im Herbst – kein Wintermärchen.

Redaktionelles

Leben und leben lassen, mit dem Alter weiser werden statt dümmer

Wichtiger als der allgemein so vergötterte Wohlstand und ein Leben ohne materielle Risiken ist unsere Gesundheit mit natürlichen Lebensfreuden in einem unangepassten Dasein ohne psychische und physische Leiden.

Abfinden müssen wir uns mit Trauer und Kummer, wenn Menschen und Tiere, die wir lieben, hilflos leiden und sogar sterben – sei es durch Krankheit oder einfach, weil sie am Ende ihres Lebens nun einmal gehen müssen. Doch das gilt für alles Lebendige und gehört zum Leben. Unsere Trauer schwächt sich im Laufe der Zeit auf natürliche Weise ab – wir hätten es sonst sehr schwer, einfach weiterzuleben.

Womit wir aber täglich leben, ist eine der entscheidenden Schwächen unserer Spezies, es ist die gewohnheitsmäßige, unglaublich verbreitete Anpassung, die wie eine Klette an uns haftet. Diese Anpassung ist so zerstörerisch wie unausrottbar – sie beeinflusst ab der frühesten Jugend unsere sich entwickelnde Persönlichkeit, durch „Erziehung“ und gesellschaftliche Erwartungen, auch mit Gewalt und durch Zerbrechen des noch kindlichen Willens.

Übrig bleiben oft psychische (und damit einhergehend oft auch körperliche) Krüppel, die bequem in die Reihen der Massengesellschaft passen, ohne irgendwo quer zu liegen und damit zu stören.

Die Betroffenen leiden ihr Leben lang auf die eine oder andere Art und stellen letztlich fest (leider meist zu spät): Konformität und Opportunität ist nicht das Zaubermittel, gut durch das Leben zu kommen. Allenfalls ein gewisses Maß sollten wir uns als notwendiges genetisches Erbe davon zugestehen.

Was wir selbst im eigenen Interesse für unser höchstmögliches Wohlbefinden und ein Leben in gesunder Aktivität bis ins hohe Alter tun können, nicht ohne gewisse persönliche Anstrengungen und Verzicht auf geliebte Gewohnheiten und Vergnügungen (allerdings nur durch gravierende Änderung unseres angepassten, unnatürlichen Verhaltens), wird diese Seite nach und nach – einschließlich Ihrer Kommentare und Beiträge – immer mehr füllen.

Aber vorab:

Ohne die Überwindung der übertrieben Anpassung an die angeblich unverzichtbaren und doch oft zerstörerischen Belange unserer Mitmenschen, schaffen wir in dieser Hinsicht gar nichts. Es reicht auch nicht, einfach mal wieder deshalb einen Therapeuten aufzusuchen, der seinen Wecker unserem Gespräch beistellt, um nicht einzuschlafen und zu wissen, wann die gut bezahlte Arbeitsstunde für ihn um ist.

Der Anfang unserer völligen Wende und Abkehr von der bisherigen Lebensweise sollte ganz anders aussehen.

Wie, damit werden wir hier demnächst beginnen.

Thema Atomkraftwerke sollte nach den verheerenden (vorhersehbaren) Atomverseuchungen durch die Atom-Kraftwerke in Tschernobil (Russland) und Japan Bestandteil aller Themen über Gesundheit sein. Bekanntlich halten Politiker in vielen Regionen an Energierzeugung durch Atomkraft fest.

Die vernünftige, gesunde Formel ist aber: Atomkraftwerk=Tod

Meinungen und Infos für diese Seite sind willkommen.

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Was ist das Geheimnis eines langen (zumindest empfunden langen) Lebens?

Ab einem gewissen Alter begleitet uns Menschen ein seltsames, als bedrohlich empfundenes Phänomen. Wir können uns nicht erklären, weshalb die Tage, Wochen, Monate und Jahre, so ganz anders als in der Jugend, in atemberaubendem Tempo dahinrasen, wir das Gefühl haben, täglich zu altern, dem unvermeidlichen Ende förmlich täglich ein Stück näher zu kommen. Das macht uns unsicher, ängstlich, letztlich depressiv, tatsächlich älter und kränker – Tage verfliegen, die Zeiger der überall präsenten Uhren kreisen atemberaubend schnell weiter, die Zeit rast wie mit Siebenmeilenstiefeln und reißt uns unausweichlich mit. Ganz anders war es in der Kindheit und der frühen Jugend.

Irgendwann denken wir schließlich bei allen möglichen Gelegenheiten nun viel zu oft an den unvermeidlichen Tod, und fühlen uns ausgebrannt; Freunde oder Angehörige haben wir vielleicht schon durch deren Tod verloren. Jugenderinnerungen und Rückblenden, Vergleiche mit früheren Zeiten, setzen sich mehr und mehr in unserem Bewusstsein fest. Es kommt der Tag, von dem ab nichts mehr intensiv erlebt wird, nichts mehr gelassen und freudig nachwirkt.

Meine letzte schöne Nacht nach einem Ausflug ins ruhige Dänemark, an der Grenze auf dänischer Seite
Letzte schöne Nacht an der deutschen Grenze auf dänischer Seite anno 1986

Hier die PDF dazu:  Ich letzte Nacht in Dänemark

Doch nicht die Tatsache, dass wir den jugendlichen Optimismus, Elan und die Unternehmungslust des Älterwerdens wegen eingebüßt haben, was bis zu einem gewissen, natürlichen, doch erträglichen Grad auch der Fall ist, ist hierfür verantwortlich. Auch unsere Urgroßeltern und Großeltern wurden schließlich nicht jünger und alterten auf ihre Weise.

Die Frage ist, wie altern wir?

Ich habe mich mit Anfang sechzig Jahren – mit oben genannten Problemen schon länger konfrontiert – seit kurzem entschlossen, meinen Fernsehapparat samt Video-Rekorder, die beide seit über zehn Jahren besonders meinen Alltag bestimmt haben, zu verschenken.

Ehrlich gesagt, ich habe das auf die Dauer nicht durchgehalten, denn ich bin ein recht kommunikativer Mensch, liebe gute Menschen, gute Filme, interessante Gespräche und Natur, mag sehr gute Dokumentationen. Ich habe mich aber hier immer von den allesamt aus rein kommerziellen Interessen unaufhörlich rasant und dümmlich abspulenden Nachrichten, krank machenden unaufhörlichen Katrastophenmeldungen und Massenmordberichten,  verlogenen Werbungen, hektischem Geschrei und den journalistischen Anbiederungen an Politiker, von dem wie ein nie zu leerender Wasserkübel über die Menschen ausgegossenen weltlichen Zeitgeschehen, leeren Gefasel und dem hohlen, unaufhörlichen Geplapper über Leistungssport und Geseiber in schwachsinnigen „Dokusoaps“ – und letztlich von an Minderwertigkeit und Primitivität nicht zu überbietenden  Serien/Filmen befreit. Radiogeplärre ist ohnehin bei mir tabu.

Anfang der 80er, mit 33 Jahren waren die Gedanken leicht, das Leben locker
Anfang der 80er, mit 31 Jahren waren für mich die Gedanken leicht, das Leben locker

Was das Internet und den Computer, aber auch Flugzeuge, Kraftfahrzeuge wie PKW und Motorrad, betrifft, die auch nicht mehr aus dem heutigen Leben wegzudenken sind, so komme ich an anderer Stelle darauf zu sprechen – auch daraus kann man das Beste machen, doch wie schon bei den oben genannten Medien und Gerätschaften, gibt es nur wenige einzuhaltende Konsequenzen, die man durchsetzen muss.

Es war sicher nützlich und sehr unterhaltend, die vielen wissenschaftlich-populären Berichte und abenteuerlichen Info-Beiträge und bildenden Filme, die fast ausschließlich nur nachts kommen, interessante Videofilme und viele amerikanische Top-Filme (leider nur wenig vergleichbare deutsche und andere Produktionen) mit spannendem Stoff und großem Unterhaltungswert , oft wiederholt, der letzten Jahre im Fernsehen und auf dem Videoschirm anzusehen.

Lesen, Zerstreuung, interessante Beiträge und klassisch gute Filme – es ist immer eine schöne, bildungs-und unterhaltungsreiche Zeit….. das vermehrte Lesen, Schreiben und viele Augenblicke intensiver, direkter Beschäftigung, auch mit den eigenen und anderen Tieren – und nach all den Jahren, nach der Aufnahme einer Menge an Wissen und Unterhaltung, reicht dies jetzt, um künftig mein Leben in Ruhe und Normalität – in wesentlich gemächlicherem Tempo zu genießen.

Mein altes Radio, ohnehin selten genutzt, ist auf Kultursender und Klassikmusik eingestellt – wann immer ich kann, drehe ich den Lautstärkeknopf bei den auch hier viel zu häufigen „Nachrichten“ herunter. Die Zeit, als ich das Röhrengerät mit „Schlager der Woche“ im Rias und Countrymusik im „AFN Berlin“, und auch noch in den 70ern mit Johnny Cash und den damals noch guten Schlagerhits, so laut wie möglich aufdrehte, sind längst vorbei. Und das regelmäßige Geplapper, die gleiche „frisch fröhliche“ Morgensendung für die zur Arbeit gehen sollenden Normalbürger (wir nannten sie „Proleten“) habe ich schon immer – wie alles Regelmäßige, ob die gleiche S-Bahn zur gleichen Minute oder die gleichen Leute an der gleichen Straßenbahnhaltestelle oder die gleiche Menschentraube am gleichen Werktor zur gleichen Zeit etc. – gehasst.

In meinem Fall – sicher gilt das auch allgemein – kommt ein riesengroßer Vorteil  hinzu:

Ich war immer eine Nachteule – das hat sich seit der Jugend so ergeben. Die schönste Zeit habe ich verschlafen, wenn die Sonne goldglänzend aufging, und wenn die Helligkeit – besonders im Frühling und Sommer – des Tages die Natur zum Leben erweckte, die vielen Vogelstimmen zwitscherten, das Licht und der blaue Himmel alles Lebendige mit Glück erfüllten – dann nahm ich nicht daran teil, sondern lag im muffigen Bett. Nach einer langen Fernsehnacht oder nächtlicher Herumtreiberei (in der Jugend) blieb mir nichts als Übermüdung, Unausgeschlafenheit, ungeregeltes Essen und nach dem Aufstehen die Wiederholung – erneute Dunkelheit und Einsamkeit.

Das hat sich nun noch rechtzeitig geändert. Ich beneide jetzt nicht mehr die Vögel, die den ganzen langen hellen Tag genießen.

Redaktionelles

Anmerkungen zu meinen Schreibvorhaben

Ich war unzufrieden, warum hatte ich es noch nicht gepackt? Manuskripte, die ich in der Zeit meiner Agenturversuche (Vermittlung von Manuskripten) erhielt, taugten meist nicht zur Veröffentlichung, und ich beschloss, die investierte unbezahlte Zeit für eigene Schreiberei zu nutzen. Dann wusste ich es – ich kam drauf, als ich über Karl May las und über die Alten nachdachte, die nur mit der Gänsefeder schrieben oder einer Gänsefeder aus dem Kopf diktierten.

Kein Verlag würde heute die umständliche Sprache eines Miguel Cervantes drucken und verlegen – wenn überhaupt – ohne viele Änderungen und Kürzungen. Ähnlich erginge es anderen Alten. Karl May hat es, wie auch andere große Weltliteraten, vorgemacht: fast ohne Änderung hat er mit seinen Reisebeschreibungen, Winnetou Millionen Leser erreicht. Ich schreibe nun auch nicht mehr für Lektoren und Wortsparer.

Dieser Blog und meine Papierseiten werden sich mit allem füllen, was geschäftstüchtige Gegenwartsverlage verabscheuen. Ich lasse die Literatur und schöngeistige Arbeiten, Romane und Poesie nur noch gelten bis zu der kulturschädigenden Zeit, als die Schreibmaschine von Ratschlagprogrammen, passgerechten Fremdwörtern etc. und selbsternannten Lektoren via Computer verdrängt wurde. Mal sehen, wie das ausgeht.

Jedenfalls macht mir das Schreiben wieder Spaß. Die Seiten überarbeite ich nicht mehr jahrelang ohne Endergebnis, so, dass es nicht weitergeht und die eigenen Texte nicht mehr ursprünglich sind und mich selbst langweilen. Ich nehme in Kauf, dass die Sprache mitunter für unsere heutige Zeit ungehobelt wirkt, die Wörter und Sätze länger werden und der Schnellleser ermüdet. „Satzbau und Ausdruck“ bestimme ich allein wieder.  Ich brauche keinen wichtigtuerischen Deutschlehrer – solche, die es zu allen Zeiten gibt, und die doch nie ein lesenswertes Buch hätten veröffentlichen können.

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Living Report 2016 – Tatsachen – oder Plapperei bei Sandra Maischberger und Anne Will?

Living Planet Report 2016

Kurzgefasst:

Der Living Planet Report ist eine globale Bestandsaufnahme über den Zustand der Welt. Die Ergebnisse des Reports 2016 sind alarmierend: Die Menschheit verbraucht 60 Prozent mehr, als die Erde bereithält. Setzt sich dieser Verbrauch ungebremst fort, sind 2030 zwei komplette Planeten nötig, um den Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Unser stetig wachsender Hunger nach Ressourcen frisst die Zukunft der nächsten Generationen auf.
Doch die Auswirkungen des Raubbaus zeigen sich heute schon immer dramatischer mit Dürren und Extremwettern, Hungersnöten und Artensterben. Vier der neun ökologischen Belastungsgrenzen, in deren Rahmen Lebensräume stabil bleiben, sind schon jetzt überschritten: beim Klimawandel, der Biodiversität, der Landnutzung sowie den biogeochemischen Kreisläufen von Stickstoff und Phosphor.
Unser Planet steht vor dem Burn-out.

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Kurz vor seinem Tod warnt Stephen Hawking die Menschen vor der Selbstzerstörung

Die meisten Menschen schlagen jede Warnung in den Wind. Viele, die Intelligenz und Begriffsvermögen besitzen, sind Sklaven des Geldes und der Bequemlichkeit geworden. Jeder, der vor der drohenden Katatrophe warnt und die Dinge beim Namen nennt, wird als Pessimist, Nörgler und unzufriedener Unglücksprophet abgetan – ob Hawking, Grzimek, engagierte Naturfreunde auf der ganzen Welt, einige verantwortungsvolle, gebildete und kluge Politiker, viele Wissenschaftler
und verschiedene engagierte Autoren und Künstler. Alle Intelligenz ist vergebens gegenüber Raffgier, Profitsucht, Machtgier, Korruption und Verbrechertum.

Redaktionelles

Denken und Gefühl

Es gibt drei Handlungs- Grundprinzipien menschlich geistigen Schaffens: Der Egoismus, welcher nur auf das eigne Wohl bedacht ist,……..die Bosheit, welche dem anderen nur böses will und alles tut, das es gut gelingen möge……..und die Kraft, welche dem Mitmenschen gutes will, diese Kraft ist das Mitleid.

Denkanstöße von Arthur Schopenhauer.
Philosoph im Sinne der Aufklärung

Die zwei Seiten von Egoismus:
Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt, sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht.
Oscar Wilde

Redaktionelles

Grüne Ministerin ordnet Erschießung von Wolfswelpen (Hybriden) an, Pfui!

Sehr geehrte Ministerin (Grüne!),
sehr geehrte Damen und Herren,

ich beabsichtige gerade, nach Thüringen zu ziehen, ein sehr schönes und naturbelassenes Bundesland. Nun schäme ich mich fast für meinen Entschluss. Besser: Ich schäme mich für diese Ministerin, für dieses Umweltministerium, vor den Menschen überall, vor den Tieren, die statt umgebracht, geschützt werden müssen, dafür, dass nicht einmal die grünen Minister über das Grundrecht der Tiere, so wie die Menschen es in ihrer Verfassung für sich in Anspruch nehmen, nachdenken. Geo-Magazin hat gerade die neuesten Forschungsergebnisse eines namhaften Wissenschaftlers dazu veröffentlicht , längst fällige Erkenntnisse über unsere Tiere, deren Klugheit, deren Geist, deren Sensibilität, fordert dass Tiere nicht weiter als Sache angesehen und missbraucht und getötet werden für niedere Zwecke des Menschen, fordert Grundrechte für Tiere.

Schämen Sie sich, den Schießbefehl gegeben zu haben, der sechs Wolfswelpen deshalb betrifft, weil sie Hybriden sind, als wenn Sie nicht, was die Menschen betrifft, dagegen in jeder Hinsicht zur Vermischung aller Menschenkulturen und Rassen stehen. Wölfe, die nun ohnehin überall von Lobbyisten und Politikern auch reinrassig getötet werden, schützen Sie ja fast ebenso wenig, wie diese kleinen Wolfsgeschwister. Ist es nicht mit der menschlichen Natur und menschlichem Leben auf unserer Erde, die auch den Tieren gehört, vereinbar, die ohnehin aussterbenden Wildtiere auf der Welt, unschuldige Tiere, zu schützen statt sie zu jagen, zu verarbeiten, zu quälen, zu töten? Pfui, ich schäme mich für Sie! Nehmen Sie den Schießbefehl zurück und schützen Sie statt dessen die Welpen, die ein Recht auf Leben haben, behütet zu werden von Menschen, nicht umgebracht. Beenden Sie diese Tötungen, die gemeine Massentierhaltung, die grausamen Quälereien, die die Großindustrie des Geldes Wegen an den Tieren begeht. Auch Sie alle, Politiker, werden eines Tages vor einem Richter stehen, müssen sich fragen lassen: Was haben Sie gegeben, was haben Sie genommen, was haben Sie bewirkt.

Thomas Kristott