Redaktionelles

Grüne Ministerin ordnet Erschießung von Wolfswelpen (Hybriden) an, Pfui!

Sehr geehrte Ministerin (Grüne!),
sehr geehrte Damen und Herren,

ich beabsichtige gerade, nach Thüringen zu ziehen, ein sehr schönes und naturbelassenes Bundesland. Nun schäme ich mich fast für meinen Entschluss. Besser: Ich schäme mich für diese Ministerin, für dieses Umweltministerium, vor den Menschen überall, vor den Tieren, die statt umgebracht, geschützt werden müssen, dafür, dass nicht einmal die grünen Minister über das Grundrecht der Tiere, so wie die Menschen es in ihrer Verfassung für sich in Anspruch nehmen, nachdenken. Geo-Magazin hat gerade die neuesten Forschungsergebnisse eines namhaften Wissenschaftlers dazu veröffentlicht , längst fällige Erkenntnisse über unsere Tiere, deren Klugheit, deren Geist, deren Sensibilität, fordert dass Tiere nicht weiter als Sache angesehen und missbraucht und getötet werden für niedere Zwecke des Menschen, fordert Grundrechte für Tiere.

Schämen Sie sich, den Schießbefehl gegeben zu haben, der sechs Wolfswelpen deshalb betrifft, weil sie Hybriden sind, als wenn Sie nicht, was die Menschen betrifft, dagegen in jeder Hinsicht zur Vermischung aller Menschenkulturen und Rassen stehen. Wölfe, die nun ohnehin überall von Lobbyisten und Politikern auch reinrassig getötet werden, schützen Sie ja fast ebenso wenig, wie diese kleinen Wolfsgeschwister. Ist es nicht mit der menschlichen Natur und menschlichem Leben auf unserer Erde, die auch den Tieren gehört, vereinbar, die ohnehin aussterbenden Wildtiere auf der Welt, unschuldige Tiere, zu schützen statt sie zu jagen, zu verarbeiten, zu quälen, zu töten? Pfui, ich schäme mich für Sie! Nehmen Sie den Schießbefehl zurück und schützen Sie statt dessen die Welpen, die ein Recht auf Leben haben, behütet zu werden von Menschen, nicht umgebracht. Beenden Sie diese Tötungen, die gemeine Massentierhaltung, die grausamen Quälereien, die die Großindustrie des Geldes Wegen an den Tieren begeht. Auch Sie alle, Politiker, werden eines Tages vor einem Richter stehen, müssen sich fragen lassen: Was haben Sie gegeben, was haben Sie genommen, was haben Sie bewirkt.

Thomas Kristott

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Redaktionelles

Forderung (auch meine eigene): Grundrechte für Tiere, statt sie zu missachten und zu quälen

Geo berichtet gerade neu über die hochaktuelle, wissenschaftlich fundierte Forderung, Tieren endlich Grundrechte einzuräumen und zitiert im Bericht einen großen Denker, seine Worte über Tiere, die seit Menschengedenken als hirnlose Maschinen missbraucht und gequält wurden: Die Paradoxie dieser Erkenntnissuche kritisierte schon der Aufklärer Voltaire im 18. Jahrhundert: „Sie nageln ihn [einen Hund] auf einen Tisch und öffnen bei lebendigem Leibe seine Bauchhöhle, um Euch einen Blick auf die Innereien zu bieten. Ihr entdeckt in ihm die gleichen, zum Fühlen befähigenden Organe, die auch Ihr besitzt. Antwortet mir, Ihr Maschinentheoretiker, hat die Natur dieses Tier mit allen Quellen des Fühlens ausgestattet, damit es nicht zu fühlen vermag? Besitzt es Nerven, um ohne jede Erregung zu sein?“.
Voltaires Einwand wurde in der Wissenschaft weitgehend ignoriert – und wird es bis heute. Tierversuche – auch mit Hunden – und Massentierhaltung sind heute Standard.

Ich meine: Tiere sind tausendmal mehr Wert, als alle Goldreserven und alles Geld auf dieser Erde zusammengenommen. Die Dummheit und die Gleichgültigkeit der Spezies Homo Sapiens, die einstmals vermeintlich eine große Zukunft hatte und inzwischen längst zumeist verkommen ist zu Milliarden gehirnlosen und gefühllosen Fressmaschinen und Konsumierobjekten, macht sie zu Wesen, welche alles auf dieser Erde, einschließlich sich selbst, vernichten und zerstören. Am Ende wird das Leben auf unserer Erde wiederkommen, nur ohne den Homo Sapiens, dieser unendlich feigen, dummen und grausamen Spezies – einem Irrtum der Natur! Die Erde, dieser wunderschöne Planet und ihre Fauna und Flora, wird noch Milliarden Jahre existieren – der Mensch nur noch einen Windhauch, gemessen an den geologischen Abläufen.