Redaktionelles

Katzenschicksale – Winter, eisiger Frost, Schneeregen, Schneeberge

Der Winter bringt oft Schneemassen, eisige Kälte und Schneeregen. Etliche ausgesetzte aber auch angeblich umsorgte Katzen und neu geborene Kätzchen verkriechen sich in kalte Scheunen und eisige Ställe oder in Verschläge; die Fütterung von Menschen – sofern vorhanden – , die selbst am warmen Ofen und in ihren warmen und gemütlichen Zimmern sitzen, ist schlechthin ungenügend und miserabel und ohnehin nur für den geringsten Teil der Katzen existent. Dominante Tiere mögen es da noch etwas besser haben, doch für die schwachen und kranken bleibt kaum etwas übrig. Die kleinen Kids sterben an Unterernährung und Kälte. Viele Katzenfamilien werden getötet, verjagt oder verbringen ihre Tage im günstigsten Fall in einem überfüllten Tierheim, im Käfig – dort nicht selten den Tod durch Euthanasie im Nacken.

Das Tierschutzgesetz schreibt eine generelle Kastration der in Hof und Scheunen vegetierenden Katzen nicht vor. So leidet jede neue Katzengeneration auf´s neue – ihre „Eigentümer“ kalkulieren ihren Tod als willkommene Natürlichkeit ein, ob überfahren, erkrankt, erfroren oder verhungert. Ob Menschen, die sich ohnehin nichts aus dem Leid der Tiere machen, bei Kastrationspflicht wegen des Aufwandes und der Kosten für Katzen diese nicht oftmals einfach töten oder sonstwie verschwinden lassen, erwachsene Katzen und ihre Babys, ist wahrscheinlich.

Die Zahl der überlebenden Katzen und mögliche Kosten bleiben für diese Leute somit überschaubar, wenn nicht, werden eben ganze Katzenfamilien irgendwie entsorgt, wer interessiert sich schon dafür, die Tiere bleiben im menschlichen Gesetz ja nur eine Sache, und die brutale Tötung ist „Sachbeschädigung“ oder allenfalls ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz – mit lächerlichen Strafen für die Täter.
Für viele Menschen, gewisse Hausbesitzer, viele (nicht alle) Förster, Jäger und Bauern etc. sind Katzen unwillkommen oder allenfalls Mäusejäger, nur hierfür nützlich – jedes Gefühl fehlt für die sanften, sauberen, freundlichen und intelligenten Katzen, die sich gern und liebevoll für ein warmes Plätzchen, gutes Futter und Fürsorge den Menschen anschließen, sich einen Namen und Familienglück wünschen.
Doch sie dürfen meist Haus und Wohnung nicht betreten, müssen sich einsam draußen einrichten, in einem alten Eimer unter einer Treppe, in einem kalten Stall ohne genügend Stroh, in einem Verschlag – bei jedem Klima, bei eisigen Temperaturen, bei Schnee, Matsch, Hagel und Regen, mangelnd ernährt, schlecht ernährt, mit Abfall ernährt, missachtet.
Auch sogenannte Christen üben hier wohl kaum christliche Nächstenliebe aus, Jesus Christus oder auch Budda hätten niemals so gehandelt. Nicht erst seit der römische Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert den Grundstein für die folgende Staatsreligion, das Christentum, legte, ging es nach und nach mehr und mehr vorbei mit Mitgefühl und Erbarmen für alle Kreaturen – ob „Buddisten“ oder „Christen o. a.“ – nicht nur bei Andersgläubigen. Die Ausgrenzung der Tiere und deren zunehmende Nutzung in quälerischer Massenhaltung, als Schlachtvieh, Milchlieferant, Jagd und Massenvernichtung, Tiermord für Felle, Zähne, Flossen, Elfenbein etc., die grausigen Experimente der Tierversuchsanstalten, ist schändlich und schamlos.
Die lebende Welt beherrscht derzeit ein Wesen – der Mensch – das großenteils gefühlskalt ist, auch gegen seine eigene Art. Eines Tages wird es selbst die Rechnung dafür präsentiert bekommen.

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