Literatur, Prosa, Sachliches und Kritik bei Thomas A. Kristott

Literatur, Schreiben, Schriftsteller, Kultur und Zivilcourage

Schreiben mit Feder und Stift

Was heute geschrieben wird, ist morgen erst interessant. Abgesehen von früheren wenigen Ausnahmen. Da hatten wir aber noch alle Zeit unseres Lebens. Zu Lebzeiten verkannte Dichter, Schriftsteller und Künstler konnten zumindest auf den Nachruhm hoffen. Und heute? Originalität gibt es nicht mehr – dafür sorgt die unermüdliche Überarbeitung einer Kreation per Computer und Software.
Zeit haben wir keine mehr. Jetzt oder nie ist die Losung der Zivilisationen. Zeitgenössische Kunst und Literatur bräuchten aber viel Zeit, zu reifen, zu fließen, sich unsterblich zu machen. Zeit aber ist das, was wir nicht mehr haben, und inzwischen wohl auch nicht mehr brauchen. Zeit ist Geld – doch die Taschen sind leer, sagen die Politiker überall in der Welt; und die müssen es ja wissen, schlau, gebildet und klug wie sie schon immer waren, und ihre eigenen Taschen sind – wie wir Normalbürger alle bedauern – natürlich noch leerer. Red.

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